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Studentenzentrum ARGE WSL
Bauherr: ARGE Wirtschaft und Studieren in Linz
Standort: Linz / Urfahr 2006 - 2008
Im Knoten einer Heterotopie
Studentenzentrum ARGE WSL

Da das bestehende Studentenzentrum, historisch hervorgegangen aus dem Kellerlokal eines Studentenheimes, zeitgemäßen Anforderungen nicht mehr entsprach, entschied sich der Errichterverein zum Neubau auf einem naheliegendem Bauplatz.
Verkehrstechnisch günstig und im erweiterten Verbund mit dem Universitätscampus gelegen, wird der Standort wesentlich von der direkten Lage an der Bundesstraße bzw. der Zufahrtsstraße zum Pleschinger See, vor allem aber von der tangential verlaufenden und hochgeständerten Autobahntrasse bestimmt.
Der Neubau stellt so gewissermaßen einen neuen Knotenpunkt dieser Heterotopie dar.

Das Gebäude wird als winkelförmiger, 2-geschossiger schwarzer Solitär am Grundstück positioniert, wobei der Veranstaltungssaal im Obergeschoß durch die rotbräunliche Farbgebung der Fassade ablesbar ist.
Die Situierung an der nordwestlichen Grenze des Bauplatzes ergibt einen großzügigen Freibereich mit überdachtem Sitzplatz und Weingarten, sämtliche Räume orientieren sich zu diesem Garten, mit raumhohen Glasportalen transparent aufgelöst.

Seminar- und Arbeitsräume sowie Weinkeller und Barräume werden über eine vertikale Erschließungszone mit zentraler Treppe und Aufzug erschlossen, um den von Johann Jascha künstlerisch gestalteten Liftturm schraubt sich die Treppe nach oben.
Hochwertige und robuste Materialien wie Industrieparkett, Edelstahl oder Kunststein sind unproblematisch in Hinsicht Beanspruchung und Betrieb. Gestalterisch bilden die in dunkler Wenge ausgeführten Möbel den Kontrast zum hellen Parkett.

Durch die Aufbringung der Heiz- bzw. Kühlenergie mittels Grundwasser-Wärmepumpe kann auf eine herkömmliche Heiz- bzw. Kühlanlage verzichtet werden. Die Lüftungsanlage wird gemeinsam für nicht parallel bespielte Veranstaltungsbereiche benutzt und bleibt so wirtschaftlich in seiner Dimensionierung.

Künstlerische Innenraumgestaltung: Johann Jascha
Fotos: Dietmar Tollerian, Kaufmann|Partner
Text: Kaufmann|Partner